KI-generiertes Bild: offene Agrarlandschaft mit Weizenfeld, Feldweg und bewaldeten Hügeln KI-generiert
Region Thüringen

Fläche verpachten in Thüringen: gute Karten für Eigentümer

Acker, Grünland, großes Dach oder Standort nahe am Umspannwerk? Thüringen bietet für die Flächenverpachtung besonders günstige Voraussetzungen — wir prüfen kostenlos, was Ihre Fläche wert ist.

Warum Thüringen für Flächeneigentümer attraktiv ist

Benachteiligte Gebiete geöffnet

Thüringen hat Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten per Verordnung (ThürPVFflVO) für die Solarförderung geöffnet — und ein erheblicher Teil der Thüringer Landwirtschaftsfläche zählt dazu. Gerade ertragsschwache Böden werden so zur Einnahmequelle.

Klarer Planungsrahmen

Das Landesentwicklungsprogramm setzt auf Vorranggebiete für großflächige Solaranlagen und bevorzugt vorbelastete Flächen. Für Eigentümer heißt das: planbare Verfahren über die Bauleitplanung der Gemeinde — den Aufwand trägt der Entwickler.

Gefragte Netzregion

Verteilnetz TEN Thüringer Energienetze, Übertragungsnetz in der 50Hertz-Regelzone: Mit dem Erneuerbaren-Ausbau in Ostdeutschland steigt hier auch der Bedarf an Batteriespeicher-Standorten nahe an Umspannwerken.

Diese Flächen suchen wir in Thüringen

Acker & Freifläche

Acker, Grünland oder Konversionsfläche ab ca. 1 Hektar. In Thüringen gehört ein erheblicher Teil der Äcker zu den benachteiligten Gebieten, gerade die ertragsschwachen Lagen auf Muschelkalk und an Hängen.

Alles zur Freiflächen-Pacht →

Dachfläche

Stall-, Hallen- und Gewerbedächer ab ca. 300 m². Am meisten wert ist ein Dach, unter dem Strom verbraucht wird, im Milchviehbetrieb genauso wie in der Werkstatt.

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Batteriespeicher-Standort

Ab ca. 0,5 Hektar nahe an einem Umspannwerk. Auch ein Flurstück, das für einen Solarpark zu klein oder zu ungünstig geschnitten ist, kann hier passen.

Alles zu Speicher-Standorten →

Unser Plus in der Region: Unser Partner-Planungsbüro sitzt in Erfurt. Gemeinsam entwickeln wir selbst Solarvorhaben in Thüringen und kennen die Behörden und Akteure vor Ort. Jede Thüringer Fläche prüfen wir auf alle drei Nutzungswege, nicht nur auf einen. Auch Gemeinden unterstützen wir bei Flächen und Wärmekonzepten.

In Thüringen scheitern Projekte eher an der Kulisse als am Netz

Ob ein Solarpark in Thüringen gebaut werden kann, hängt zuerst von der Landesplanung ab. Die vier Regionalen Planungsgemeinschaften können in ihren Regionalplänen festlegen, wo großflächige Solaranlagen hingehören. Wie das funktioniert und was es für Ihre Fläche heißt. Außerhalb dieser Gebiete ist ein Acker nicht chancenlos. Oft entscheidet, ob er zu den benachteiligten Gebieten in Thüringen gehört.

Beim Netz ist die Lage entspannter als im Norden. In den bekannten Auswertungen zu abgeregelten Anlagen taucht Thüringen nicht als Brennpunkt auf, und in unseren eigenen Netzanschlussgesprächen hier war Abregelung bisher kein Thema. Was der geplante Redispatch-Vorbehalt ändert. Wer eine kleinere Fläche nahe am Umspannwerk hat, sollte auch an einen Batteriespeicher-Standort in Thüringen denken.

Für die Gemeinden plant das Land eine neue Regel. Betreiber von Freiflächen-Solaranlagen sollen künftig 0,2 Cent je Kilowattstunde an die Standortgemeinde zahlen, bisher gilt eine solche Pflicht nur für Windräder. Auf ein Megawatt umgerechnet wären das rund 2.000 Euro im Jahr. Der Entwurf des neuen Energiegesetzes ist noch nicht öffentlich und soll spätestens Anfang 2027 in den Landtag eingebracht werden. Was der Entwurf vorsieht.

FAQ

Häufige Fragen aus Thüringen

Eignet sich mein Acker in Thüringen für einen Solarpark?

Die Chancen stehen in Thüringen überdurchschnittlich gut: Ein großer Teil der Landwirtschaftsfläche des Freistaats gilt als sogenanntes benachteiligtes Gebiet — und genau diese Flächen sind über die Thüringer Photovoltaik-Freiflächenverordnung für die EEG-Förderung geöffnet. Ertragsschwache Böden, die landwirtschaftlich wenig einbringen, sind für Solar oft besonders gefragt. Auch kleinere Flurstücke lohnen die Anfrage: Solarparks werden oft aus den Flächen mehrerer benachbarter Eigentümer zusammengesetzt. Ob Ihr Flurstück infrage kommt, prüfen wir kostenlos.

Was sind benachteiligte Gebiete und warum sind sie wichtig?

Benachteiligte Gebiete sind landwirtschaftliche Flächen mit naturbedingten Nachteilen, etwa schwachen Böden oder ungünstigem Gelände. Für Solarparks sind sie attraktiv, weil Projekte dort förderfähig sind und die Genehmigung häufig leichter fällt als auf hochwertigen Ackerböden. Thüringen hat diese Flächen schon früh per Verordnung geöffnet (ThürPVFflVO, seit Juli 2023); seit dem Solarpaket I (Mai 2024) ist die Kulisse ohnehin bundesweit offen — die Thüringer Verfahren sind dadurch besonders eingespielt.

Wie läuft die Genehmigung eines Solarparks in Thüringen?

In der Regel über die Bauleitplanung Ihrer Gemeinde: Sie stellt einen Bebauungsplan auf, das Landesentwicklungsprogramm gibt den Rahmen vor — bevorzugt werden vorbelastete Flächen und ausgewiesene Vorranggebiete für großflächige Solaranlagen. Das übernehmen wir gemeinsam mit unserem Partner-Planungsbüro, als Eigentümer haben Sie damit keinen Aufwand. Von der Flächensicherung bis zum Baubeginn vergehen typischerweise 18–30 Monate — auch die nötigen Gutachten brauchen ihre Zeit.

Wer ist in Thüringen für den Netzanschluss zuständig?

Das Verteilnetz betreibt überwiegend die TEN Thüringer Energienetze, das Übertragungsnetz gehört zur 50Hertz-Regelzone. Für den Wert Ihrer Fläche ist die Entfernung zum nächsten Umspannwerk oder Netzverknüpfungspunkt entscheidend — das prüfen wir bei der kostenlosen Ersteinschätzung mit.

Sind Batteriespeicher-Standorte in Thüringen gefragt?

Ja, und zunehmend. Mit dem wachsenden Wind- und Solarausbau in Ostdeutschland steigt der Bedarf an Großspeichern in der 50Hertz-Regelzone. Schon Flächen ab etwa 0,5 Hektar in der Nähe eines Umspannwerks kommen infrage — auch Grundstücke, die für einen Solarpark zu klein oder ungünstig geschnitten sind.

Was bekomme ich in Thüringen an Pacht?

Für Solar-Freiflächen sind meist 2.500–4.000 € pro Hektar und Jahr realistisch, Ausnahmen bis etwa 5.000 € nur in besonderen Lagen. Üblich ist eine garantierte Mindestpacht plus Umsatzbeteiligung. Zum Vergleich: Über alle landwirtschaftlichen Flächen lag die Pacht in Thüringen 2023 bei 195 € je Hektar (Destatis). Für Ackerland sehen wir meist 250 bis 300 €, je nach Bodenpunkten. Welche Spanne für Ihre Fläche gilt, hängt von Lage, Projektgröße, Netznähe und Genehmigungslage ab, das prüfen wir kostenlos. Dachflächen ab ca. 300 m² bringen etwa 2–4 € pro m² jährlich, Batteriespeicher-Standorte je nach Netznähe deutlich mehr.

Praxiswissen

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