KI-generiertes Bild: landwirtschaftliche Halle mit Solarmodulen auf dem Dach am Rand eines Weizenfelds KI-generiert
Dachfläche

Dachfläche verpachten: Ihr Dach wird zur Einnahmequelle

Hallen-, Stall- oder Gewerbedach ab ca. 300 m²? Projektentwickler zahlen für gute Dächer eine laufende Pacht — und übernehmen Bau, Versicherung und Wartung komplett. Besonders wertvoll: Dächer, unter denen Strom verbraucht wird.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Planbare Einnahmen

Laufende, vertraglich gesicherte Pachteinnahmen über 20–30 Jahre — Jahr für Jahr kalkulierbar.

Rundum-sorglos

Planung, Statikprüfung, Bau, Versicherung und Wartung zahlt der Betreiber — kein Investitionsrisiko, kein Verwaltungsaufwand, keine technische Verantwortung. Erste Dachanlagen aus unserer Partnerschaft sind bereits in Betrieb.

Dach geschützt

Die Module schützen die Dachhaut vor Witterung. Je nach Projekt kann sich der Entwickler an einer nötigen Sanierung beteiligen — das wird vor Vertragsschluss geklärt.

Eignet sich Ihr Dach?

Diese Kriterien machen ein Dach für Projektentwickler interessant — es müssen nicht alle perfekt erfüllt sein:

  • Größe: ab ca. 300 m² zusammenhängender Dachfläche (Halle, Stall, Lager, Logistik)
  • Statik: tragfähig für die Zusatzlast der Anlage (Schrägdach meist 13–25 kg/m²) — wird kostenlos vom Entwickler geprüft
  • Zustand: kein akuter Sanierungsstau, keine Asbesteindeckung (oder Sanierung als Teil des Deals)
  • Ausrichtung: Süd ist ideal, Ost/West funktioniert ebenfalls gut
  • Netzanschluss: Mittelspannung in der Nähe beschleunigt das Projekt
  • Stromverbrauch vor Ort (großes Plus): eigener Betrieb, Gewerbemieter oder Wohnungen im Gebäude steigern den Projektwert — und Ihre Pacht

Unsicher? Genau dafür gibt es unsere kostenlose Ersteinschätzung — wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich Ihr Dach eignet.

Statik, Asbest und Sanierungsstau schließen ein Dach selten aus

Moderne PV-Systeme für Trapezblech- und Sandwichdächer wiegen je nach System etwa 13–25 kg pro Quadratmeter, die Unterkonstruktion eingerechnet. Eine nasse Schneedecke wiegt ein Vielfaches davon, und viele Hallen aus den letzten Jahrzehnten tragen das ohne Weiteres. Auf Verdacht gebaut wird trotzdem nie. Ein Fachingenieur prüft Tragwerk, Schneelastzone und Reserven. Fällt das Ergebnis knapp aus, helfen leichtere Module, eine kleinere Belegung oder die gezielte Ertüchtigung einzelner Träger. Sie stellen dafür höchstens vorhandene Bauunterlagen bereit.

Auf Asbestzementdächern, wie sie bis in die frühen 1990er-Jahre verbaut wurden, darf keine PV montiert werden. Jedes Bohren und Befestigen ist dort verboten. Wer Ihnen eine Anlage „aufs alte Asbestdach“ verspricht, ist kein seriöser Partner. Der übliche Weg ist die Sanierung als Teil des Projekts. Ein zertifizierter Fachbetrieb entsorgt das alte Dach nach den strengen Vorschriften für Asbestarbeiten (u. a. TRGS 519). Danach kommt ein neues Trapezblech- oder Sandwichdach drauf und darauf die Anlage. Finanziert wird die Neueindeckung häufig über das Projekt. Im Gegenzug läuft die Pacht länger, oder die Konditionen werden angepasst. Am Ende haben Sie ein neues Dach und Pachteinnahmen.

Beim Dachalter zählt die Restlebensdauer mehr als das Baujahr. Die Anlage bleibt 20–30 Jahre auf dem Dach, und sie zwischendurch für eine Sanierung abzubauen, wäre teuer. Die Dachhaut muss die Laufzeit also durchhalten oder vorher erneuert werden. Ein 15 Jahre altes, solides Trapezblechdach ist oft besser geeignet als ein 30 Jahre altes mit Sanierungsstau. Punktuelle Mängel wie einzelne Durchdringungen oder Anschlüsse werden vor der Montage repariert. Bei größerem Sanierungsbedarf ist es üblich, dass sich der Betreiber an der Sanierung beteiligt und die Laufzeit entsprechend länger wird.

Nennen Sie einen Sanierungsstau deshalb offen in Ihrer Anfrage. Beim Termin vor Ort fällt er ohnehin auf, und wer ihn früh kennt, kann ihn gleich ins Projekt einplanen.

Endgültig fallen nur wenige Dächer durch: Flächen unter etwa 300 m², stark verschattete Dächer und Konstruktionen, deren Statik auch mit Ertüchtigung nicht reicht. Hohe Nachbargebäude oder Bäume kosten Ertrag. Ein Schornstein oder eine Antenne ist dagegen verkraftbar, und flache Hallendächer lassen sich flexibel aufständern.

Das Angebot kommt erst nach dem Termin vor Ort

Alles beginnt mit dem Formular. Wir brauchen die Anschrift des Gebäudes und einen Satz dazu, um welches Gebäude es geht. „Maschinenhalle von 1995, ca. 1.500 m², neben dem Stall“ reicht völlig. Fotos können Sie direkt mit hochladen. Schreiben Sie gleich dazu, wer im Gebäude Strom verbraucht: Kühlung, Werkstatt, Gewerbemieter oder Ladesäulen. Dieser Stromverbrauch hebt den Wert Ihres Dachs am stärksten. Warum, steht im Ratgeber zu Mieterstrom und gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung.

Danach sehen wir uns Ihr Dach per Luftbild und Kartenmaterial an. Wir achten auf Ausrichtung und Größe, dazu auf Verschattung und Umgebung. Den Netzanschluss prüfen wir in diesem Schritt bewusst noch nicht. Er kommt erst dran, wenn das Dach grundsätzlich passt. So bekommen Sie in der Regel innerhalb von 48 Stunden (werktags) eine ehrliche erste Einschätzung.

Passt die Fläche, kommen wir zu Ihnen. Erst vor Ort lässt sich seriös bewerten, was das Dach trägt: Eindeckung, Unterkonstruktion und Restlebensdauer. Davon hängt ab, ob direkt gebaut werden kann oder eine Sanierung Teil des Projekts wird. Die Statikprüfung durch den Fachingenieur beauftragt und bezahlt der Betreiber.

Nach dem Termin erhalten Sie ein konkretes Angebot, gerechnet auf Ihre Dachqualität und die Projektkosten. Verhandelt wird darüber nicht. Sie prüfen es in Ruhe, vergleichen es gern und nehmen es an oder lehnen es ab. Den Vertrag schließen Sie direkt mit uns. Stellen wir das fertige Projekt später Investoren vor, übernehmen diese die Konditionen, die in Ihrem Vertrag stehen.

Ihre Pacht beginnt üblicherweise mit der Inbetriebnahme der Anlage. Ein Unterschriftsgeld oder eine Einmalzahlung gibt es nicht. Aus unserer Praxis: Bei einer Aufdachanlage lagen zwischen Vertrag und erster Pachtzahlung rund drei Monate. Bei einer Freifläche waren es zweieinhalb Jahre.

FAQ

Häufige Fragen zur Dachverpachtung

Wie viel Pacht bekomme ich für meine Dachfläche?

Marktüblich sind Stand August 2026 etwa 2–4 € pro m² und Jahr für Dächer ab rund 300 m², abhängig von Region, Dachzustand, Ausrichtung und Netzanschluss. Bei einem 2.500-m²-Hallendach sind das etwa 5.000–10.000 € jährlich. Zunehmend wichtig für die Pachthöhe: Wird der Strom direkt im Gebäude verbraucht (eigener Betrieb, Gewerbemieter, Wohnungen), ist das Dach für Projektentwickler deutlich mehr wert.

Welche Dächer eignen sich für die Verpachtung?

Hallen-, Stall-, Lager- und Gewerbedächer ab ca. 300 m² zusammenhängender Fläche. Wichtig sind eine tragfähige Statik (PV wiegt je nach System etwa 13–25 kg/m²), ein Dach ohne größeren Sanierungsstau und idealerweise Süd-, Ost- oder Westausrichtung. Die Statik prüft der Projektentwickler auf seine Kosten.

Was bedeutet die geplante EEG-Novelle 2027 für die Dachverpachtung?

Die feste Einspeisevergütung soll für Neuanlagen entfallen, abgefedert durch eine auf 36 Monate befristete Übergangszahlung. Große Dachanlagen ab etwa 100 kWp laufen schon heute über die Direktvermarktung an der Strombörse und werden auch künftig über die Marktprämie abgesichert; mittlere Dächer ab etwa 300 m² (rund 50–60 kWp) wachsen mit der ab 2027 gestaffelt sinkenden Direktvermarktungspflicht dort hinein; neu ist eine Erlösabschöpfung in Jahren mit hohen Börsenpreisen. Die Dachverpachtung bleibt also möglich. Zwei Dinge machen ein Projekt künftig deutlich wertvoller: Strom, der direkt vor Ort verbraucht wird (Lieferverträge an Gewerbemieter, Mieterstrom, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung), und ein Batteriespeicher — denn Anlagen ohne Speicher sollen dauerhaft auf 50 % ihrer Leistung gekappt werden. Das Kabinett hat den Entwurf am 29.07.2026 beschlossen; Bundestag und Bundesrat beraten ab September (Stand 30.07.2026).

Mein Gebäude hat Mieter oder eigenen Stromverbrauch — was bringt das?

Sehr viel. Modelle wie Mieterstrom (staatlich bezuschusst) oder die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung machen den Solarstrom direkt im Gebäude nutzbar — ohne Netzentgelte. Das steigert die Wirtschaftlichkeit des Projekts erheblich, und davon profitiert Ihre Pacht. Erwähnen Sie Stromverbraucher im Gebäude einfach in Ihrer Anfrage.

Was passiert, wenn mein Dach saniert werden muss?

Das wird vor Vertragsschluss geklärt. Viele Projektentwickler beteiligen sich an einer Dachsanierung oder übernehmen sie ganz, wenn dafür die Pachtlaufzeit angepasst wird — gerade bei größeren Dächern ein häufiges Modell.

Kann ich den Solarstrom vom eigenen Dach selbst nutzen?

Oft ja. Viele Pachtmodelle kombinieren die Dachpacht mit einem vergünstigten Stromliefervertrag aus der Anlage — interessant für Betriebe mit hohem Eigenverbrauch.

Welche Unterlagen brauche ich für die Anfrage?

Fast keine: die Anschrift des Gebäudes und eine kurze Beschreibung, um welches Gebäude es sich handelt. Mehr braucht die Ersteinschätzung nicht. Hilfreich, aber optional sind Fotos, die ungefähre Dachgröße, das Baujahr und die Info, wer im Gebäude Strom verbraucht. Bauunterlagen und Statik kommen erst später ins Spiel, und bezahlen müssen Sie dafür nichts.

Mein Dach hat Asbest — ist Photovoltaik damit ausgeschlossen?

Auf ein Asbestdach darf keine PV montiert werden, weil das Bohren und Bearbeiten von Asbestzement verboten ist. Das Aus für die Verpachtung bedeutet das aber nicht. Häufig wird die Asbestsanierung Teil des Projekts und dann gegen eine angepasste Pachtlaufzeit mitfinanziert. Sie bekommen ein neues Dach und dazu Pachteinnahmen.

Kann ich über die Pachthöhe verhandeln?

Unser Angebot entsteht nach dem Vor-Ort-Termin und ist auf Dachqualität und Projektkosten gerechnet. Es ist damit unser bestes Angebot, kein Einstiegsgebot. Sie können es in Ruhe prüfen, mit anderen vergleichen und annehmen oder ablehnen. Ein Bieterspiel machen wir nicht: Die Konditionen sind branchenüblich kalkuliert, und der Vertrag ist so gestaltet, dass ein Investor, der das fertige Projekt später übernimmt, sie fortführt.

Praxiswissen

Ratgeber zur Dachverpachtung

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Anschrift und ein Satz dazu, um welches Gebäude es sich handelt — mehr brauchen wir für die erste Einschätzung nicht. Antwort in der Regel innerhalb von 48 Stunden (werktags).

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